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Schülerprojekte: Videos und Präsentationen

Im Rahmen des Don@u-Online-Projektes der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg - gemeinsam mit dem Europazentrum Baden-Württemberg und unterstützt vom Kultusministerium Baden-Württemberg - haben sich 27 Schulklassen aus elf Ländern zu den Themen "Spurensuche: Einflüsse europäischer Kulturen auf meine Region", "Migration und Wanderungsbewegungen" und "Wachsender Nationalismus: Bricht Europa auseinander?" ausgetauscht und dazu spannende Videos und Präsentationen erarbeitet.



Wo liegt die Heimat der Fische?

Ein charmantes Explainity-Video über Heimat, Zugehörigkeit und die Flüchtlingskrise haben Schüler/innen aus Novi Sad (Serbien), Hermannstadt/Sibiu (Rumänien) und Esslingen (Deutschland) gedreht. Die drei Klassen haben Aussagen gesammelt, was Heimat für die einzelnen Schüler/innen bedeutet oder wie Europa mit der Flüchtlingskrise umgehen soll - die Schüler/innen aus Novi Sad haben die Aussagen dann in einer Do-It-Yourself-Animation zusammengeführt.

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Wie ist es, ohne Eltern aufzuwachsen?

Was ist wichtiger - Geld oder Liebe? Diese Frage haben Schüler/innen aus Chisinau (Moldawien) Jugendlichen gestellt, deren Eltern im Ausland arbeiten, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Freiburger Schüler/innen haben sich der Frage "Geld oder Liebe?" aus einer anderen Perspektive genähert und einen emotionalen Kurzfilm über die Geschichte einer ungeplanten Schwangerschaft zwischen Jugendlichen gedreht. Am Projekt waren auch Schüler/innen aus Stara Zagora (Bulgarien) und Viseu de Jos (Rumänien) beteiligt.

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Was bedeutet auswandern - was bedeutet einwandern?

Welche Geschichten haben die Schüler/innen mit Migrationshintergrund und die Austauschschüler/innen zu erzählen - das haben sich Schüler/innen aus Gerstetten (Deutschland) gefragt und stellen die Antworten im Video vor. Schüler/innen der Projektgruppe aus Zagreb (Kroatien) beschreiben anhand von Plakaten, warum Menschen während des 20. Jahrhunderts aus ihrem Heimatland ausgewandert sind. Auch die Schüler/innen aus Presov (Slowakei) erläutern die Auswanderungswellen: während am Ende des 19. Jahrhunderts viele Slowak/innen aus wirtschaftlichen Gründen in die USA auswanderten, waren es im 20. Jahrhundert die beiden Weltkriege, die viele Menschen aus ihrer Heimat vertrieben.

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Eine musikalische Donaureise

Die Donau war nicht nur eine beliebte Route für Ein- und Auswanderer, sondern hat immer wieder auch Komponisten inspiriert. Schüler/innen aus Ulm (Deutschland) erzählen nicht nur, welche Musikstücke vom Fluss inspiriert wurden - sondern haben viele der Stücke auch selber eingespielt (ab Minute 6:12, darunter ist der "Donauwalzer" von Johannes Strauss und das Lied "Die Forelle" von Franz Schubert. Andere Schüler der gleichen Schule präsentieren Orte ihrer Heimatstadt Ulm - das gleiche machen auch Schüler/innen aus Timisoara/Temeschwar (Rumänien).

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Wie haben Einwanderer meine Stadt geprägt?

Nicht nur die Habsburger-Monarchie hat die Stadt Banja Luka in Bosnien-Herzegowina stark geprägt, wie Schüler/innen in ihrem Video zeigen - auch die serbische Sprache enthält viele deutsche Lehnwörter wie "Decke", "Blitz" oder "Tasche". Die südukrainische Stadt Odessa ist für ihre Lieder bekannt- doch die Interviews der Schülerinnen zeigen, dass es auch vielfältige Verbindungen nach Deutschland gibt.

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Mag Goethe lieber Döner oder Spätzle?

Was würde Goethe erleben, wenn er an der Donau entlang von Pécs in Ungarn nach Bosanska Krupa in Bosnien und dann nach Stuttgart/Weilimdorf reisen würde? Die Schüler/-innen des Valeria-Koch-Gymnasiums in Pécs, des "Bosanska-Krup-Gymnasiums" in Bosnien und des Solitude-Gymnasiums in Stuttgart/Weilimdorf haben dazu eine Präsentation erstellt. Dort erfährt man, warum auf dem Dach der Pécser Moschee neben dem Halbmond auch ein Kreuz zu finden ist, welches Lied die bosnischen Schüler/-innen über die Donau geschrieben haben und ob Goethe in Stuttgart lieber Döner oder doch Linsen mit Spätzle essen wollte. (Präsentation anschauen: Klick auf das Bild)

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Wo liegt das Land Detschechgarien?

Ein komplett neues Land haben sich Schüler/-innen aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart (Deutschland), Orlová (Tschechien) und Lovech (Bulgarien) ausgedacht: Detschechgarien, das selbstverständlich an der Donau liegt. Es ist ein Land, dessen Bewohner/-innen sich füreinander interessieren und sich helfen. Wie die Nationalhymne Detschechgariens klingt, was in detschechgarischen Restaurants auf dem Menü steht und was man in dortigen Läden kaufen kann, erfährt man mit einem Klick auf das Bild!

pdf-Datei: E-Book über das fiktive Land Detschechgarien

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Warum brechen Menschen in die Fremde auf?

Schon seit vielen Jahrhunderten haben Menschen im Donauraum ihr Geburtsland verlassen, um sich in einem Land eine neue Heimat aufzubauen. Aber was motivierte die Donauschwaben im 18. Jahrhundert, die Gastarbeiter/-innen der 60er und 70er Jahre und die Migrant/-innen von heute? Dazu haben Schüler/-innen aus Heidelberg, Zrenjanin (Serbien) und Baja (Ungarn) eine eigene Homepage aufgebaut (Klick auf das Bild!)